Der Versuch eines Überblickes über alle aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus (COVID-19).
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Stand: 14.03.2020 00:12h

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Bildung:

Folgende Bundesländer haben Schließungen von Bildungseinrichtungen oder das Aufheben der Schulpflicht beschlossen:

  • Baden-Württemberg (bis 19. April)
  • Bayern (bis 19. April)
  • Berlin (bis 19. April)
  • Brandenburg (Unterricht vorerst ausgesetzt, Schulpflicht aufgehoben)
  • Bremen (bis einschließlich 14. April)
  • Hamburg (bis 29. März)
  • Hessen (Kitas geschlossen, Unterricht ausgesetzt, Schulpflicht aufgehoben bis 19. April)
  • Mecklenburg-Vorpommern (Universitäten geschlossen, Schulen bisher nur in Rostock und im Kreis Ludwigslust-Parchim zu, die endgültige Entscheidung steht noch aus)
  • Niedersachen (bis 20. April, Abiturienten sollen bereits ab dem 15. April wieder zur Schule gehen)
  • Nordrhein-Westfalen (bis 19. April)
  • Rheinland-Pfalz (bis 19. April)
  • Saarland (bis 26. April)
  • Sachsen (Unterricht ausgesetzt, ab wann die Schulen bis zum 17. April komplett schließen, steht noch aus)
  • Sachsen-Anhalt (bis 13. April)
  • Schleswig-Holstein (bis 19. April)
  • Thüringen (bis 19. April)

Wirtschaft:

Die Bundesregierung hat im Eilverfahren die Ausweitung des Kurzarbeitergeldes beschlossen. Mit der Unterschrift von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier können die Regelungen ab sofort in Kraft treten. Der Bundestag hatte dem Gesetzentwurf zuvor in einem beispiellosen Schnellverfahren einstimmig zugestimmt.

Kultur:

Veranstaltungen über 1.000 Personen sind mittlerweile Bundesweit untersagt. In Berlin sollen ab Dienstag auch Clubs und Gastronomiebetriebe weitgehend geschlossen bleiben.

Der Hamburger Fischmarkt hat zum ersten mal in seiner 300-jährigen Geschichte den Markt abgesagt. Die Schließung gilt bis Ende April.

Sport & Freizeit:

Die Stadt Nürnberg hat das Fußball-Länderspiel zwischen Deutschland und Italien am 31. März untersagt.

Alle Fußballspiele der ersten und zweiten Fußballbundesliga sind vorerst eingestellt.

Schleswig-Holstein schließt Bars, Kinos Museen und Schwimmbäder.

Immer mehr ÖPNV-Unternehmen sperren die vorderen Einstiegstüren in Bussen und öffnen die Türen der Stadt-, U-, und S-Bahnen automatisch, soweit technisch möglich. So unter anderem der gesamte Hamburger Verkehrsverbund (HVV), die hannoverische Üstra, die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG),  und die Berliner Verkehrsgesellschaft (BVG).

In immer mehr Landkreisen werden die Besuche in Alten- und Pflegeheimen untersagt.

Militär:

Auch bei der Bundeswehr gibt es Einschränkungen durch den Coronavirus. So wird das Militärmanöver „Defender Europe 20“ eingeschränkt. Die Beteiligung an Übungen auf den Truppenübungsplätzen Bergen und Munster (Niedersachsen) sei abgesagt, heißt es in einer Mitteilung der Bundeswehr. 250 Bundeswehr-Soldaten hätten an der Übung teilnehmen sollen. Die USA haben die Verlegung weiterer Truppen über den Atlantik eingefroren.

Ausland:

Donald Trump hat den Nationalen Notstand ausgerufen. In der Pressekonferenz hat er außerdem angekündigt finanzielle Hilfen in Höhe von 50 Milliarden Dollar bereitzustellen.

Die USA schließen zahlreiche Schulen. Unter anderem in den Städten Los Angeles, San Diego und Washington.

Die Britische Regierung hat beschlossen die Kommunalwahlen um ein Jahr verschieben. Auch der jährliche „London Marathon“ wird verschoben. Neuer Termin ist der 4.Oktober. Dies teilte der Veranstalter mit.

Paris schließt Touristenattraktionen Louvre, Eiffelturm und Schloss Versailles auf bisher unbestimmte Zeit.

Dänemark schließt ab Samstag den 14.03.2020 ab 12 Uhr die Grenzen. Polen schließt ebenfalls seine Grenzen.

Die Türkei hat den von und nach Deutschland vorerst eingestellt.

Die Schweiz hat alle Schulen bis mindestens zum 04. April geschlossen.

Belgien veranlasst die Schließung von Schulen und Cafés. Öffentliche Verkehrsmittel sollen gemieden werden.

In Österreich werden ab Montag alle Geschäfte, die nicht für die Grundversorgung notwendig sind, geschlossen bleiben. Der Lebensmittelhandel, Banken, Apotheken, Läden für Tierfutter und andere notwendige Geschäfte sollen geöffnet bleiben, sagt Bundeskanzler Sebastian Kurz. Zudem werden ab kommender Woche alle Restaurants, Bars und Cafes ab 15 Uhr geschlossen. Alle Arbeitnehmer, denen es möglich ist, sollen von zu Hause aus arbeiten. Das Paznauntal sowie die Gemeinde St. Anton am Arlberg werden unter Quarantäne gestellt. Im Paznauntal liegen unter anderem die beliebten Skiorte Ischgl und Galtür.

Reisen:

Die Kreuzfahrtunternehmen Aida und Costa setzen Kreuzfahrten aus. Bei Costa werden bis zum 03. April weltweit die Kreuzfahrten ausgesetzt. TUI-Cruises sagte bereits sieben Reisen komplett ab. Darunter sind Reisen zu den Kanaren, Azoren und über Dubai.

Expeditionen auf den Mount Everest sind von der Regierung Nepals untersagt worden.

Die Lufthansa und ihre Tochterairlines weitet die Angebote für Umbuchungen von Flugtickets für abgesagte oder nicht wahrgenommene Flüge aus. Diese Regelung gilt auch für die zum Konzern gehörigen Airlines Swiss, Brussel, Austrian und Air Dolomiti.